TAMA Techstar 1985

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Quellen: Meine Hauptinformationsquelle ist meine persönliche über 30-jährige Erfahrung im Umgang mit TAMA Drums, mein reger Austausch mit Drummerkollegen sowie mit dem TAMA Distribution Team zu diesem Thema. Neben den vielen Inputs, die ich dabei erhalten habe, bezog ich meine Informationen auch aus TAMA Katalogen, diversen Büchern sowie Musikmagazinen wie „Drum & Percussion“, „Sticks“, „Drum Heads“, etc. In den letzten Jahren nutzte ich auch das Internet und da natürlich die „Wikipedia“ sowie zahlreichen Foren und damit auch den Wissensstand aller im Netz aktiven „Drumalholics“.

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Allgemeines: Geschichte: Finish: Soundmodul: Drumpads:

Spielgefühl:

Hardware: Bewertung und Fazit: Becken: Fotos:

 

 

Mein TAMA Techstar TS500

Allgemeines:
Am 14.10.1985 erhielt ich mein erstes elektronisches Drum Set, ein TAMA Techstar. Eigentlich kaufte und bezahlte es damals unsere Band (also jeder ein Fünftel), was die Sache für mich natürlich günstig machte. Ich spielte es selten solo, sondern integrierte es größten Teils in mein Imperialstar. Auch dieses Set kauften wir bei Musikinstrumente Wilhelm Preisinger, Taborstraße 14 in 1020 Wien.

 

Unser TAMA Techstar TS500 bestand damals aus (siehe auch ganz unten "Fotos"):

Tama Techstar

 

Anz.

Benennung

Größe ["]

Katalog-Nr.

Modell / Bezeichnung /Anmerkung

1

Electronic Voice Modul

TS305

TAMA TS305

1

Bass Drum Pad

TS150

TAMA TS150

1

Snare Drum Pad

TS120

TAMA TS120

3

Tom Pad

TS100

TAMA TS100

1

Color Cable x 6

TS14

TAMA TS14

1

Single-Pedal

6740

TAMA Hi-Beat Pedal

1

Hi-Hat Stand

6895

TAMA Titan Serie

1

Snare Stand

6890

TAMA Titan Serie

1

Double Tom Stand

6899

TAMA Titan Serie

2

Cymbal Stand Straight

6892

TAMA Titan Serie

2

Cymbal Stand Boom

6894

TAMA Titan Serie

1

Tom Holder

LLT

TAMA L-Holder

1

Multi Clamp

62

TAMA Multi II Holder Clamp

1

Drum Throne

6785

TAMA Mercury Serie

Anz.

Benennung

Größe ["]

Baujahr

Modell / Bezeichnung /Anmerkung

1

Hi-Hat Cymbal

15

1977

PAISTE 2oo2 Medium Hi-Hat

1

Ride Cymbal

20

1978

PAISTE 2oo2 Medium Ride

1

Ride Cymbal

18

1978

PAISTE Formula 602 Flat Ride Medium

1

Crash Cymbal

18

1978

PAISTE 2oo2 Crash

1

Crash Cymbal

16

1979

PAISTE Formula 602 Thin Crash

1

Crash Cymbal

16

1982

PAISTE 5o5 Crash

Geschichte:
Nachdem ich dieses Set bis Juli 1986 in unserer Band „DOBLEX“ gespielt habe, habe ich es anschließend bei mir zu Hause aufbewahrt, aber nur mehr selten gespielt. Akustische Drums waren mir einfach lieber. Mit Einverständnis der ehemaligen Bandmitglieder borgte ich das Techstar einer jungen Band, in der Hoffnung, dass wir s wieder mal zurückbekommen. Leider ist dieser fromme Wunsch bis heute nicht in Erfüllung gegangen und ich weiß nicht, ob es das Set überhaupt noch gibt.

Finish:
Meines Wissens nach gab es das Set nur in der Farbe weiss-schwarz, so wie ich es hatte. Aus der Sicht des Zuseher sah man fast nur weiß, aus der Sicht des Schlagzeugers sah man fast alles in schwarz.

Soundmodul:
Bei dem Soundmodul TS 305 handelt es sich um ein vollanaloges E-Drum Soundmodul. Von klassischen E-Drums bis hin zu völlig abgefahrenen Sounds ist fast alles vorhanden bzw. machbar, denn die Soundparameter sind in Echtzeit per Drehregler einstellbar. Angeblich basiert der berühmte Flippers Tom Sound der 80'er Jahre auf Tama Techstar-Modulen, die mit diversen Effekten nachbearbeitet wurden.
Das TS 305 hat 6 „Voices“, also 6 Kanäle für Snare, Rim Shot, Tom 1, Tom 2, Tom 3, und Bass. Jeder dieser Kanäle hat an der Rückseite einen Pad Trigger Eingang, einen externen Trigger Eingang und einen Einzelausgang. Dann gibt es noch einen Line In (Stereo/Mono) und einen Master out, diesen gibt es auch als XLR, alle anderen Anschlussbuchsen sind 6,3mm Klinke. An der Bedienseite gibt es einen Kopfhörerausgang mit Level Regler. Jeder Kanalzug hat eine Trigger Input Led und einen Schalter  für die Auswahl Preset Sound bzw. Manual Sound sowie die dazugehörenden Drehregler zur Soundgestaltung. Diese sind folgendermaßen benannt: Sens, Attack, Decay, Noise, Tune, Tune/Noise, Emphasis und Level. Das TAMA TS 305 gehört heute noch zu den gefragtesten analogen Drumsoundmodulen.

Drumpads:
Die Pads des revolutionären TAMA TS500 Electronic Drum Sets haben für damalige Zeiten eine Besonderheit,
sie sind mit einem "Trommelfell" aus Kunststoff bespannt und haben jeweils sechs Spannschrauben für das Fell, womit man den Rebound gut einstellen konnte. Das sorgt für ein optimales Spielgefühl.
Die drei Tompads TS100 haben je eine Befestigungsklemme für den Standard-TAMA-Tomhalter und je einen 6,3mm Mono-Klinkenanschluss für den Ausgang zum Soundmodul.
Das Snare Drumpad TS120 siet prinzipiell wie die Tompads aus, ist aber mit einem zusätzlichen Rimshot Trigger ausgestattet. Sie hat keine Befestigungsklemme für eine Halterung, man kann sie also nur mit einem Ständer benutzen. Um die zwei Trigger zu verkabeln bietet sie zwei separate 6,3mm Mono-Klinkenanschlüsse.
Das Bass Drumpad TS150 ist von der Größe fast so groß wie eine 18“ Bass Drum, hat einen Trigger im Zentrum sowie einen Befestigungswinkel unten und kann daher mit jedem normalen Pedal verwendet werden. Sie besitzt zwei abgewinkelte, drehbare Beine, die für absolut gute Stand- und Rutschfestigkeit sorgen. Mittels einen 6,3mm Mono-Klinkenanschluss wird die Verkabelung zum Soundmodul hergestellt.
Apropos Verkabelung: Ein färbiges Klinkenkabelset, bestehend aus sechs Kabel war natürlich im Lieferumfang.

Alle Pads sind von der Form her unregelmäßige Sechsecke und sahen für damalige Zeiten richtig futuristisch aus. Generell ist die Verarbeitung des E-Durm Sets hochwertig, ebenso die Qualität der Hardware-Teile, ich sage nur: Typisch TAMA eben.

Spielgefühl:
Durch die "stimmbaren echten" Fellen an den Snare- und Tompads ergab sich außergewöhlich gutes Spielgefühl, das sehr nahe an akustischen Drums lag. Die Trigger waren für damalige Zeiten äußerst feinfühlig - gut ich bin jetzt nicht der Wahnsinns-Techniker, aber ich war mit der "Sensibilität" dieser Drums immer zufrieden.

Hardware:
Alle mitgelieferten Ständer (Snare, Doppel-Tom) sind zweistrebig ausgeführt, und gehören zu der Titan Serie mit den Schnellverschlüssen. Dieses System hat mir persönlich immer sehr gut gefallen und ich benutze den Snare Ständer heute noch.

Bewertung und Fazit
Mein erstes E-Drum Set – was soll ich sagen – echt g..l
. Vielleich bekomme ich unseres mal wieder, oder vielleicht ergattere ich mal eines bei ebay – mal sehn…

Becken:
Siehe: Meine Paiste Becken

Ausschnitte aus den Katalogen 1984 - 1985:

Alte Fotos von 1985 - 1987:

gueneu 11.11.2012 14:31